3 Gedanken zu „Essays von Warren Buffett. Ein Buch für Investoren und Unternehmer“

  1. 37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    1.0 von 5 Sternen
    Leider total misslungen!, 2. September 2006
    Rezension bezieht sich auf: Essays von Warren Buffett. Ein Buch für Investoren und Unternehmer (Gebundene Ausgabe)
    Ich möchte kurz voranstellen, dass ich in den letzten Jahren bereits zwei Bücher über Warren Buffett gelesenen habe. Davon war eines durchschnittlich und das andere gut bis sehr gut. Wie die meisten wissen, liegt die Problematik bei Warren Buffett darin, dass er selbst keine Bücher schreibt. Da aber nur andere über ihn schreiben, unterliegen die Bücher über ihn sehr großen Qualitätsschwankungen.

    Um so gespannter war ich nun, endlich einmal Originaltexte von ihm zu lesen.

    Das Buch ist so aufgebaut, dass es in sieben Hauptrubriken eingeteilt ist. (Unternehmensführung, Unternehmensfinanzierung und Investitionen, Alternative zu Stammaktien, Stammaktien, Fusionen und Übernahmen, Rechnungslegung und Bewertung, Rechnungslegungsstrategien und Steuerangelegenheiten). Jede Hauptrubrik ist dann in weitere vier bis acht Unterrubriken aufgeteilt. Die Aktionärsbriefe wurde dann ‘auseinandergerupft’ und einer jeweiligen Unterrubrik zugeordnet. Wobei die ‘Teilstücke’ dann jeweils ca. 1-3 Seiten lang sind.

    Dies mag durchaus sinnvoll strukturiert erscheinen, ist aber im praktischen Ergebnis eine Katastrophe. Zunächst einmal sind die einzelnen Beiträge natürlich aus dem Sinnzusammenhang des ursprüngliches Aktionärbriefes gerissen, so dass der Informationsgehalt eines Teilbeiträge allein dadurch bereits stark leidet. Des Weiteren finden sich dann beispielsweise zu einem Unterthema drei Teilbeträge aus den Jahren 1981, 1982, 1994 und 1997. Kaum jemand dürfte sich daran erinnern, welche politische und wirtschaftliche Situation gerade in den jeweiligen Jahren vorherrschte. Ohne dieses Wissens lassen sich aber die Äußerungen nicht richtig interpretieren.

    Zuletzt sind die Berichte für amerikanische Anleger gedacht. So tauschen immer wieder Fachbegriffe auf, deren Bedeutung sich selbst für einen interessieren Börsianer nicht erschließt. Auch drängt sich der Eindruck auf, dass die Übersetzung mancher amerikanischen Fachbegriffe in die deutsche Fachbegriffe durch eine Person erfolgte, die nicht wirklich mit der Börse vertraut ist.

    Dies alles zusammen macht das Buch wirr und praktisch unlesbar. Wer das erste mal mit Buffett über dieses Buch in Verbindung kommt, wird vermutlich keinen zweiten Versuch starten, was wirklich schade ist. Warren Buffett hat solch ein Buch nicht verdient!

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  2. 8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    echt klasse, 16. April 2006
    Rezension bezieht sich auf: Essays von Warren Buffett. Ein Buch für Investoren und Unternehmer (Gebundene Ausgabe)
    Dieses Buch ist allemal seinen Preis wert. Es ist nicht einfach ein Buch von der Sorte “nun lasst uns mal da reininterpretieren was warren buffett meint” sondern hier kommt das Orakel von Omaha selbst zu Wort. Buffets Essays sind in einer übersichtlichen und logischen Weise vom Autor zusammengetragen worden. Leicht kommt man bei Buffetts wirklichkeitsnahen Anekdoten ins schmunzeln.Die Texte sind verständlich geschrieben man wünscht sich nur ab und zu eine ausführlichere Erläuterung von Fachbegriffen (Festpreisoption ect.) die nicht im Glossar zu finden sind.
    Alles ind allem das beste Buch in dieser Kategorie und nicht irgendein wirlichkeitsfremdes Fachchinesisch.
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  3. 13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Aufschlussreich, 20. Januar 2006
    Rezension bezieht sich auf: Essays von Warren Buffett. Ein Buch für Investoren und Unternehmer (Gebundene Ausgabe)
    Cunningham lehrt am Boston College Wirtschaft und Recht. Er zitiert auf 280 Seiten Briefe, Reden und andere Veröffentlichungen von Warren Buffet. Wer also endlich mal von Buffet und nicht über Buffett lesen möchte, ist hier am richtigen Platz. Wer 280 Seiten Buffet erwartet, der irrt, denn den meisten Raum nehmen die Kommentierungen von Cunningham ein. Diese sind dann eben auch Cunningham Inhalte. Interpretationen eines Buffetts. Mehr ist wohl auch direkt von Buffett nicht zu erhalten. Wer als mehrfacher Milliardär noch immer in seinem alten Häuschen wohnt, ist nicht gerade hinter EGO und Publicity her. Wer viel über Buffett bisher gelesen hat, der empfindet das Buch als sehr reizvoll und aufschlussreich. Wer zum ersten Mal über Buffett liest, wird wohl zwischen Buffetts Originaltexten und Cunninghams Interpretationen ein wenig ins Schleudern geraten. Wer neue Tips zum Investment erwartet findet nichts Neues. Das Bekannte geht jedoch mehr in die Tiefe als dies in bisherigen Publikationen der Fall ist.
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